Mein Trip nach Manchester + Tipps

Zwei Freizeitparks, Kultur-Highlights und ehrliche Tipps: Meine Reise nach Manchester im April 2026. Lass dich inspirieren und plane deinen Trip!

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Mein Trip nach Manchester + Tipps
Bildquelle: Eigene

Inhalt

Einleitung

Mitte April war ich in Manchester, hauptsächlich um zwei Freizeitparks zu besuchen. Da Manchester in der Mitte zwischen den beiden Parks liegt, habe ich mich für Manchester und gegen Liverpool entschieden. Und wenn ich schon da bin, wollte ich mir unbedingt auch die Stadt ansehen.

Aus meinen Erfahrungen vom letzten Jahr habe ich gelernt, dass ein Hotel in zentraler Lage den Aufpreis wert ist, da damit eine immense Zeitersparnis beim Sightseeing einhergeht. Ein weiterer wichtiger Punkt für die effiziente Nutzung der Zeit ist die Planung, die ich im Vorfeld gemacht habe. Diese hat sich ausgezahlt und mein Plan ist aufgegangen, wie du in diesem Post sehen wirst.

Tag 1 - Pleasure Beach

Gleich nach meiner Ankunft in Manchester machte ich mich auf den Weg nach Blackpool, um dort den Freizeitpark Pleasure Beach zu besuchen. Da die Zugstrecke zum Zeitpunkt meiner Reise unterbrochen war, entschied ich mich für den National Express. Dieser ist sehr praktisch, da er sowohl vom Flughafen Manchester als auch von Manchester Piccadilly aus verkehrt. Die letzten Meter bis zum Parkeingang legte ich dann mit dem lokalen ÖV (Blackpool Transport) zurück.

National Express; Bildquelle: book.nationalexpress.com

Gegen 11:40 Uhr betrat ich den Park und musste feststellen, dass der Park deutlich mehr Attraktionen beherbergt, als ich erwartet hatte. Insgesamt finden sich hier zehn Achterbahnen sowie diverse weitere Fahrgeschäfte, die auf engstem Raum untergebracht wurden und sich daher oftmals kreuzen.

Ein besonderer Charme des Parks liegt in seinem nostalgischen Flair: Einige der Attraktionen sind bereits etwas in die Jahre gekommen und werden teilweise noch mit Hebeln von Hand gesteuert - beispielsweise die Bremsen bei Nickelodeon Streak. Im starken Kontrast dazu steht die neueste Attraktion aus dem Jahr 2018, die von Mack Rides gebaut wurde. Das erkannte man bereits aus der Ferne an der mack-typischen Schienenführung und dem modernen Wartebereich.

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Quick Fact: Ghost Train ist die erste stationäre Geisterbahn der Welt! (Quelle)

Mein Besuch der Geisterbahn "Ghost Train" war eine interessante Erfahrung. Obwohl die Fahrt etwas holprig war und der Inhalt recht zufällig wirkte, ist sie dennoch sehenswert, vor allem aufgrund ihrer historischen Bedeutung (erste, stationäre Geisterbahn). Die Länge der Fahrt ist angenehm und passt gut ins Gesamtkonzept.

Meine Favoriten sind The Big One, Infusion und Icon. The Big One ist als höchste und schnellste Bahn des Parks ein Highlight. Infusion ist ein sogenannter Inverted Coaster, bei dem man unter der Schiene hängt. Die Bahn bietet zwar viel Action, allerdings ist der Komfort der Sitze nicht mit dem Niveau von Mack Rides vergleichbar. Ich schlug während der Fahrt öfter mit den Schultern und Ohren am Bügel an – ein Detail, das mir in Online-Bewertungen anderer Besucher ebenfalls aufgefallen ist (bei Achterbahnen desselben Typs).

Icon ist ein Launched Coaster von Mack Rides der durch seine hochwertige Verarbeitung besticht und einen positiven Eindruck hinterlässt. Sie ist die neuste Achterbahn im Park. Ebenfalls erwähnenswert ist die Avalanche. Hierbei handelt es sich um eine Bob-Achterbahn im Stil der "Schweizer Bobbahn" aus dem Europa-Park. Sie ist die einzige ihrer Art im gesamten Vereinigten Königreich.

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Mein Highlight: Icon überzeugt durch modernste Technik und einen erstklassigen Ride!

Was den Aufbau des Parks angeht, gibt es keine klassischen Themenbereiche wie in anderen Parks. Eine Ausnahme bildet das Nickelodeon Land. Dabei handelt es sich um einen mit Nickelodeon-Charakteren thematisierten Bereich.

Nickelodeon Land auf Parkplan; Bildquelle: blackpoolpleasurebeach.com

Die Infrastruktur des Parks ist eher simpel gehalten: Es gibt geteilte Gepäckfächer an den Bahnen, diese werden während der Fahrt jedoch nicht verschlossen (Ausnahme: Icon). Wer mehr Sicherheit möchte, kann am Parkeingang Schliessfächer in verschiedenen Grössen für £10 mieten. Ein Single-Rider-System gibt es leider nicht und die Abfertigung könnte insgesamt zügiger erfolgen, wobei sich die Wartezeiten bei meinem Besuch glücklicherweise im Rahmen von fünf bis zwanzig Minuten aufhielten (Besuchstag im April).

Für den Besuch des Parks gibt es drei Ticketstufen. Ich habe mich für das "All You can Ride eTicket" entschieden, was mir unbegrenzten Zugang zu allen Attraktionen bot und mit £32 preislich fair ist. Alternativ gibt es das "Nickelodeon eTicket", das nur die Fahrt mit den Attraktionen im entsprechenden Themenbereich erlaubt. Die dritte Variante ist der "Flex Pass", dieser ist ideal für Begleitpersonen ist, die nicht selbst fahren möchten, da dieser nur Zugang zum Park ohne Attraktionen bietet.

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Pro-Tipp: Achte auf deinen Smartphone-Akku, da du dein Ticket vor jeder Fahrt scannen musst.

Eine Besonderheit ist die Regen-Garantie, die der Park bietet: Wenn es während des Besuchstages mehr als drei Stunden regnet, kann man innerhalb von sieben Tagen kostenlos erneut den Park besuchen. (Q1, Q2)

Obwohl der Pleasure Beach insgesamt etwas in die Jahre gekommen ist, hat mir der Besuch gefallen und ich kann ihn empfehlen. Dennoch würde es dem Park nicht schaden, etwas mehr in die Modernisierung oder den Bau weiterer Attraktionen zu investieren, da die neuste Attraktion bereits wieder acht Jahre (Icon, 2018) alt ist.

Ein wichtiger Hinweis für die Planung: Man sollte sich bereits einige Stunden im Voraus Gedanken über die Rückreise machen, um nicht unnötig lange in Blackpool festzustecken. Der National Express nach Manchester fährt immer um 16:00, 19:15 und 22:00 Uhr in Blackpool ab. Wenn man den Park bis zum offiziellen Parkschluss (meist 17:00 Uhr) besucht, hat man somit noch genügend Zeit, um die Stadt zu erkunden. Ich empfehle einen kurzen Abstecher zum Central Pier, zum berühmten Blackpool Tower oder einen Spaziergang am Blackpool Beach (Strand).

Tag 2 - Alton Towers

Meinen zweiten Tag widmete ich einem weiteren Park: dem Alton Towers, der sich in Alton (Stoke-on-Trent) befindet. Da der Park ebenfalls rund anderthalb Stunden von Manchester entfernt liegt, spazierte ich nach dem Frühstück zum Bahnhof Manchester Piccadilly und fuhr von dort mit dem Zug nach Stoke-on-Trent. Das letzte Stück bis zum Park legte ich mit einem Uber zurück. Die Kombination aus Zug und Uber kostete mich insgesamt ca. £55. Erst bei der Rückreise bemerkte ich, dass es auf dieser Strecke auch Züge gibt, die nur £5–8 kosten – mit diesen hätte ich die Anreise etwas günstiger gestalten können.

Gegen 09:40 Uhr betrat ich bereits das Gelände und steuerte als Erstes den Themenbereich "Forbidden Valley" an, der wie eine kontaminierte Zone mit zahlreichen Warnhinweisen und Containern gestaltet ist. Da die Achterbahnen pünktlich um 10:00 Uhr öffneten, konnte ich mich ohne Wartezeit bei Nemesis Reborn anstellen. Tatsächlich war der Weg zum Bahnhof länger als die eigentliche Anstehezeit, sodass ich gleich einsteigen konnte. Ich nutzte die Gelegenheit und fuhr Nemesis Reborn gleich viermal in Folge. Nemesis Reborn ist ein Inverted Coaster von B&M, der Black Mamba aus dem Phantasialand ähnelt, eine gute Länge besitzt und ein hohes Thrill-Level aufweist. Die Abfertigung erfolgt angenehm schnell.

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Mein Highlight: Nemesis Reborn bietet ein gutes Thrill-Level bei schneller Abfertigung. Perfekt als Adrenalin-Kick to go!

Ein ganz anderes Bild zeigte sich bei Galactica (leider), die ich im Anschluss fuhr. Hier war das Personal unterbesetzt, was zu einer langsamen Abfertigung und entsprechend längeren Wartezeiten führte (bei meinem Besuch: etwa 20 Minuten). An sich ist Galactica jedoch eine gute Achterbahn. Als Flying Coaster nimmt man während der Fahrt eine auf dem Bauch liegende Position ein, was ein Gefühl des Fliegens vermittelt – ähnlich wie bei F.L.Y. im Phantasialand.

Danach testete ich Nemesis Sub Terra und den Toxicator. Während mich Nemesis Sub Terra – eine Kombination aus Dark Ride und Drop Tower – kaum beeindruckt hat, bot der Toxicator zwar mehr Thrill, war aber ebenfalls nicht spektakulär. Letzterer ist vom Typ Top Spin, ähnlich wie Talocan im Phantasialand, allerdings mit weniger Thematisierung und ohne die Feuereffekte.

Die beste Geisterbahn, die ich bisher besucht habe: The Curse of Alton Manor

Besonders hervorzuheben ist The Curse of Alton Manor. Mit tollen Spezialeffekten, Objekten, die gefühlt vom Himmel fliegen, und einer sehr guten Integration der Fahrgäste in die Geschichte macht diese Bahn richtig Spass und ist definitiv eine Fahrt wert.

Ein weiteres Highlight war The Smiler, die ich als die "Voltron von Alton" bezeichne. Es handelt sich um einen Infinity Coaster mit 14 Inversionen – laut Wikipedia die meisten Überschläge weltweit. Die Fahrt macht Spass und ist passend zum Namen thematisiert. Auch wenn ich während der Fahrt meine Schultern am Sitz gestossen habe, hielt mich das nicht davon ab, die Bahn drei Runden zu fahren.

Auch den restlichen Tag habe ich voll ausgereizt und sogar eine Zusatzfahrt nach Parkschluss mitgenommen. Kurz vor Parkschluss stellte ich mich bei Whicker Man (einer Holzachterbahn) an und war im letzten Zug an Bord. Da unser Zug im Anschluss versorgt werden musste, durften wir noch eine Extra-Runde fahren, worüber ich mich sehr gefreut habe. Hier geht ein grosses Dankeschön an das Team von Alton Towers. Somit verliess ich den Park erst gegen 16:30 Uhr, obwohl die offizielle Schliessung bereits um 16:00 Uhr war.

Alton Towers ist ein gewaltiger Freizeitpark auf einer Fläche von 370 Hektar. In der Mitte befindet sich ein grosser Park, der zum Verweilen einlädt, während die Attraktionen auf verschiedene Themenbereiche verteilt sind:

  • CBeebies Land
  • Dark Forest
  • Forbidden Valley
  • Gloomy Wood
  • Katanga Canyon
  • Mutiny Bay
  • The Gardens
  • The Towers & Fountain Square
  • The World of David Walliams
  • Towers Street
  • X-Sector
Parkplan; Bildquelle: Merlin Entertainments 2026

Aufgrund dieser immensen Grösse sind die Laufwege zwischen den Bereichen entsprechend lang. Das sollte man bei spontanen Abstechern ans andere Ende des Parks im Hinterkopf behalten, da häufiges Hin- und Herlaufen die Zeit schmälert, die man mit dem Fahren von Achterbahnen verbringen kann.

Die Attraktionen überzeugen generell durch ihre Länge und ein gutes Thrill-Level. Wie im Pleasure Beach gibt es klassische, geteilte Gepäckfächer, die jedoch nicht verschlossen werden können. Besonders erfreulich ist, dass einige Attraktionen separate Warteschlangen für Single Rider haben. Da das Besucheraufkommen an meinem Tag gering war, waren diese teilweise geschlossen oder die normale Schlange war ohnehin kürzer. Ich musste bei keiner Attraktion mehr als 20 Minuten anstehen; meist waren 5 bis 10 Minuten ausreichend, weshalb auch die langsame Abfertigung bei Galactica kein grosses Problem darstellte.

Mit einem Ticketpreis von £34 ist die Preis-Leistung absolut stimmig. Man bekommt hier für einen fairen Preis sehr viel geboten. Praktisch sind zudem die über den Park verteilten Wasserspender, um die eigene Flasche kostenlos aufzufüllen – ein nettes Feature, das den Besuch angenehm macht und teure Getränkekäufe in die Schranke weist. Ebenfalls positiv aufgefallen ist mir die Mülltrennung im Park: Es gibt separate Behälter für Recycling und allgemeinen Müll – teilweise sogar getrennte Behälter für Alu und PET (ähnlich wie bei der SBB). Ein System, das ich mir in vielen anderen Parks ebenfalls wünschen würde.

Die ÖV-Anbindung des Parks ist ausbaufähig. Es gibt keinen Bahnhof in Fussnähe; der nächste Bahnhof ist in Uttoxeter, etwa 16km vom Park entfernt. Das entspricht einer 30- bis 45-minütigen Busfahrt bis zum Park.

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Meine Empfehlung: Nutze für die Anreise aus Manchester den Zug bis Stoke-on-Trent und nimm dort ein Uber bis zum Park. Das bietet das beste Verhältnis aus Zeit, Kosten und Flexibilität.

Trotz dieses Nachteils hat mir der Alton Towers sehr gut gefallen und ich werde definitiv wiederkommen. Für mich gehört der Park nun zu meinen Top 3 Freizeitparks.

Tag 3 - Verschiedene Quartiere, Arndale & zwei Museen

Northern Quarter

Ich startete den Tag mit einem entspannten Spaziergang durch das bunte Northern Quarter. Das Viertel ist bekannt für seine kreative Atmosphäre und die beeindruckende Street Art, zudem finden sich hier zahlreiche charmante Cafés und Bars. (Quelle)

Manchester Cathedral

Nur wenige Minuten nach der Öffnung erreichte ich die Manchester Cathedral. Da das Gebäude aktuell renoviert wird, war die Inneneinrichtung reduziert und es gab nur wenige Plakate, die die Geschichte der Kathedrale erzählten. Entsprechend waren auch keine Führungen oder Audio-Guides verfügbar. Das störte mich jedoch nicht, da ich dadurch zeitweise allein in der Kathedrale war und mir in Ruhe alles ansehen konnte.

Während des Umbaus ist es nicht gestattet, Fotos im Innenbereich anzufertigen und zu veröffentlichen, die den unfertigen Zustand zeigen. Daher sind nachfolgend nur Fotos des Äusseren ersichtlich.

Shopping Center: Manchester Arndale

Nur wenige Meter nebenan befindet sich das Einkaufszentrum Manchester Arndale. Es ist ausgesprochen riesig, erstreckt sich über mehrere Gebäude und umfasst eine Fläche von 12 Hektar mit über 200 Läden und Restaurants. (Quelle)

Man kann problemlos einige Stunden damit verbringen, die verschiedenen Läden zu erkunden. Das Angebot reicht von international bekannten Marken wie Apple und Lego bis hin zu kleineren, weniger bekannten Labels. Ein interessantes Detail ist die Infrastruktur: Zwar gibt es mehr Aufzüge als in manchen Schweizer Einkaufszentren, allerdings ist es oft nur ein einzelner Lift pro Standort anstelle von zwei oder drei nebeneinander. Zudem hatte ich die subjektive Wahrnehmung, dass die Aufzüge in Manchester – ähnlich wie bei meinen Erfahrungen in London – deutlich langsamer sind als bei uns in der Schweiz. Ob das tatsächlich so ist, kann ich nicht sagen.

Da die Mittagszeit nahte, entschied ich mich für eine Pause im Arndale. Nachdem ich vergeblich nach einem Pasta-Restaurant gesucht hatte, landete ich bei PizzaLuxe im Untergeschoss. Und was soll ich sagen? Die Pizza war grandios. Zwar nicht ganz auf dem Niveau von PI Temple Bar in Dublin, aber dennoch sehr gut. Die Zubereitung war schnell, das Personal freundlich und auch das Ambiente mit den vielen Pflanzen ist gelungen. Eine klare Empfehlung!

Pizza bei PizzaLuxe

Museum of Illusions

Mein nächster Stopp war das Museum of Illusions, das direkt gegenüber vom Arndale liegt. Da ich es über den Mittag besuchte und kaum andere Leute dort waren, konnte ich mir genügend Zeit nehmen, um die verschiedenen Illusionen in Ruhe zu betrachten und einige coole Fotos zu machen.

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Tipp: Ein Illusionsmuseum macht zu zweit oder in einer Gruppe deutlich mehr Sinn, da man so immer jemanden hat, der die Fotos machen kann. Allein ist man oft auf die Hilfe des Personals angewiesen.

Die Illusionen und Fotomotive sind gut umgesetzt, kommen aber vom Feeling nicht an das illusion Museum Dublin heran – vielleicht lag das auch daran, dass ich einige der Effekte bereits aus Dublin kannte. Auffällig war jedoch der Preis: In Manchester war der Eintritt fast doppelt so hoch wie in Dublin (CHF 32.25 vs CHF 14.35), ohne dass die Illusionen doppelt so gut gewesen wären.

💡
Hinweis zum Preisvergleich:
Die Zahlen basieren auf den effektiven Beträgen meiner Kartenabrechnung nach Währungswechsel. Zudem habe ich in Manchester ein flexibles Ticket im Voraus gebucht, während ich in Dublin spontan vor Ort kaufte, was den Preis ebenfalls beeinflusst.

Am besten gefallen haben mir die Illusion mit den RGB-Scheinwerfern und dem zugehörigen Schatten (siehe Bild 4) sowie der drehende Tunnel, der ein beeindruckendes Gefühl einer 360°-Drehung vermittelt (was sich leider nicht per Video einfangen lässt).

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Hinweis: Aus Datenschutzgründen sind auf den Fotos keine Personen abgebildet. Erfahrungsgemäss sind die Fotos mit Personen jedoch am besten.

St. John's Gardens

Auf dem Weg zum Museum of Science and Industry legte ich einen kurzen Zwischenstopp im St. John's Gardens ein. Es ist ein kleiner, aber feiner Park, der sich gleich um die Ecke zum Museums befindet.

Museum of Science and Industry

Im Museum of Science and Industry wird die Geschichte Manchesters aufgezeigt - insbesondere, wie die Stadt durch den Handel und die Verarbeitung von Baumwolle ihren heutigen Wohlstand erlangt hat. In der Power Hall sind diverse Dampfmaschinen und Lokomotiven ausgestellt, wobei anschaulich erklärt wird, wie ein Motor und speziell die Dampfmaschine funktioniert.

Besonders interessant ist die Etage mit verschiedenen Physik-Experimenten, bei denen man selbst Hand anlegen kann, um Naturgesetze zu entdecken. Von Hebelkraft über Licht (Glasfaser, RGB, Phosphor) bis hin zu Hitze, Flüssigkeiten und Wind ist alles vertreten. Obwohl der Fokus eher auf Kindern liegt, fand ich die Umsetzung sehr gelungen und hatte ebenfalls meinen Spass.

Vom Konzept her, lässt sich das Museum mit dem Verkehrshaus der Schweiz vergleichen. Dort sind ebenfalls diverse Verkehrsmittel ausgestellt, mit vielen interaktiven Möglichkeiten und Experimenten. Das Museum of Science and Industry ist jedoch wesentlich kleiner als das Verkehrshaus. Zudem ist es - wie die meisten Museen im Vereinigten Königreich - kostenlos, was beim Verkehrshaus undenkbar wäre.

Die Anreise zum Museum ist mit dem Bus 1 kostenlos möglich. Dieser verkehrt regelmässig (alle 10–15 Minuten) und bedient nebst einige Sehenswürdigkeiten auch die wichtigsten Knotenpunkte der Stadt wie Piccadilly Gardens, die Piccadilly Station und Manchester Central. Für Interessierte empfehle ich, etwa 1,5 bis 2 Stunden einzuplanen; wer nur kurz durchspazieren möchte, dem reicht auch eine Stunde aus.

Castlefield Viaduct

Auf dem Rückweg stolperte ich über das Castlefield Viaduct. Es handelt sich um eine Zugüberführung im Viertel Castlefield.

Castlefield Viaduct

Gay Village

Von dort aus führte mich ein Spaziergang in das Gay Village und zu einem Stopp im Sackville Gardens. Das Viertel liegt etwa 20 Minuten südlich von Castlefield, entlang der Canal Street und ist das Zentrum der offenen LGBTQ+-Community, was man an den zahlreichen Regenbogenflaggen und farbigen Objekten erkennt.

Fluffy Fluffy

Im Gay Village legte ich eine Pause beim Fluffy Fluffy ein. Da ich im Alltag eigentlich versuche auf Zucker zu verzichten, war mein Abendessen an diesem Tag eine Ausnahme: Ich gönnte mir ein leckeres, wenn auch ungesundes "Nutella Strawberry Soufflé Pancake" zusammen mit einer Mango-Limonade.

Nutella Strawberry Soufflé Pancake

Die Lage ist gut, die Zubereitung schnell - ideal für ein spontanes Dessert. Aus gesundheitlichen Gründen sollte man von einem täglichen Besuch zwar absehen, aber es gibt dort glücklicherweise auch gesündere Optionen.

(The) Printworks

Zum Abschluss des Tages ging es zurück ins Stadtzentrum, diesmal zu Printworks. Dabei handelt es sich um eine Art Unterhaltungszentrum-/Strasse mit Kino, Bars und verschiedenen Indoor-Aktivitäten. Das absolute Highlight ist jedoch die Decke: Anstelle eines freien Blicks auf den Himmel, ist eine riesige LED-Wand montiert, die verschiedene Animationen abspielt.

Tag 4 - Heaton Park, Old Trafford & Museen

Heaton Park

Der nächste Tag begann mit einer spontanen Reise zum Heaton Park. Mit dem Metrolink (Tram) ist der Park in etwa einer halben Stunde vom Stadtzentrum aus erreichbar. Ich verbrachte dort ungefähr eine Stunde, bevor ich mein weiteres Programm fortsetzen musste.

Der Park ist gewaltig – er zählt zu den grössten, grünen Parks Europas und umfasst laut Wikipedia eine Fläche von 240 bis 260 Hektar. Neben den weitläufigen Grünflächen gibt es dort einen Spielplatz, einen Seilpark, eine Golfanlage, ein Trammuseum, einen Teich mit Bootsvermietung und einen Jahrmarkt, der bei meinem Besuch jedoch geschlossen hatte.

Während meiner Zeit im Park spazierte ich hauptsächlich umher und konnte schätzungsweise nur einen Fünftel bis maximal einen Viertel des gesamten Geländes erkunden. Gerade im Sommer bietet der Park sicher genügend Platz zum Verweilen für eine Vielzahl von Menschen.

Foto des Parkplans

Die An-/Abreise gestaltete sich dank des Metrolink sehr komfortabel.

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Pro-Tipp: Nutze für die An-/Abreise die Metrolink Station "Heaton Park" im Westen des Parks. So lassen sich weite Laufwege sparen.

Danach verbrachte ich eine Stunde in der Manchester Art Gallery, um mir einen Überblick über die Sammlung zu verschaffen. Wer alles im Detail ansehen möchte, sollte etwa anderthalb bis zwei Stunden einplanen. Da der Eintritt kostenlos und keine Buchung im Voraus erforderlich ist, eignet sich das Museum hervorragend für einen spontanen Besuch. Durch die zentrale Lage am St. Peter's Square ist es zudem sehr gut erreichbar.

Das Ausmass der Ausstellung hat mir gut gefallen; sie wirkt nicht überladen und bietet eine ausgewogene Auswahl. Wie der Name schon vermuten lässt, stehen hauptsächlich Gemälde im Fokus, es gibt jedoch auch andere Objekte sowie spannende Einblicke hinter die Kulissen. In einem Raum kann man beispielsweise sehen, wie die Exponate verpackt an das Museum geliefert werden und wie komplex die Strukturierung eines Museums ist. Diese Offenheit in der Präsentation hat mir gefallen. Über die Logistik hinter einem Museum hatte ich mir zuvor noch nie Gedanken gemacht.

Old Trafford

Obwohl ich kein grosser Fussball-Fan bin, buchte ich eine Führung durch das bekannte Fussballstadion Old Trafford. Die Tour dauerte etwa 70 Minuten und bot Einblicke zu Bereichen, die einem Besucher üblicherweise vorenthalten bleiben – darunter die Umkleidekabine von Manchester United, dem Konferenzraum und dem Spielertunnel. Überraschenderweise fand ich die Führung sogar interessant und hatte meinen Spass dabei, was ich im Vorfeld nicht dachte.

Zusätzlich zur Führung erhält man freien Zugang zum Museum von Manchester United sowie 10% Rabatt im Café/Restaurant des Stadions. Die Preise dort waren überraschend günstig, was mich bei einer Touristenattraktion dieser Grössenordnung erstaunt hat. Für eine Pizza inklusive Getränk zahlte ich lediglich £15.65 (inkl. Rabatt). Geschmacklich war die Pizza jedoch eher mittelmässig – es gibt definitiv bessere Optionen in der Stadt.

Manchester River Cruises

Mein nächster Stopp war eine Kanalfahrt auf dem Manchester Ship Canal. Der Start- und Endpunkt war im Süden von Salford, direkt am Kanal bei der Millennium Bridge. Der Standort von Manchester River Cruises ist nicht permanent besetzt; solange kein Schiff angelegt hat, markieren lediglich eine Flagge mit dem Logo und zwei kleine Schilder den Abfahrtspunkt.

Die etwa einstündige Fahrt war schön, kam aber vom Feeling nicht an die Kanalfahrten in Amsterdam heran. Das liegt allein bereits daran, dass man in Manchester keine Rundfahrt machen kann; man dreht nach der Hälfte wieder um und sieht die Orte ein zweites Mal. Dies hatte jedoch den Vorteil, dass man unabhängig von der Sitzposition alles sehen konnte. An Bord gibt es Toiletten, ein Bistro und einen englischen Audio-Guide, der Informationen zu den Sehenswürdigkeiten liefert. Der Preis von £12 ist fair und die Fahrt dennoch empfehlenswert.

Im Anschluss spazierte ich noch ein wenig durch Salford und überquerte die verschiedenen Brücken, darunter die Millennium Bridge, die Media City Footbridge und die Manchester Ship Canal Railway.

Manchester Museen

Da es bereits wieder Abend war, überlegte ich mir, was ich noch machen könnte. Dabei entdeckte ich, dass das Manchester Museum mittwochs bis 21:00 Uhr geöffnet hat. Da der Eintritt, wie in vielen britischen Museen, kostenlos ist (Spenden werden jedoch gerne gesehen), entschied ich mich für einen Besuch. Das Museum liegt etwas ausserhalb des Zentrums und ist von Piccadilly Gardens aus in etwa einer Viertelstunde mit dem Bus zu erreichen.

Manchester Museum von Aussen

Das Museum hat ein äusserst vielfältiges Ausstellungsangebot: Von afrikanischen und ägyptischen Objekten, über Dinosaurier und Fossilien bis hin zur chinesischen und südasiatischen Kultur gibt es einiges zu sehen.

Während meines Besuches wurde zudem die neue Ausstellung "Human Natures" eröffnet, die sich kritisch mit unserem heutigen Lebensstil, der Wegwerfgesellschaft und dem Einfluss auf die Natur befasst. Die Ausstellung ist echt gut gemacht und sie spricht ein wichtiges Thema der heutigen Zeit an. Ein Highlight am Ende der Ausstellung: Man kann seine Gedanken über einen Telefonhörer mitteilen, die Sprache wird transkribiert und die Kernpunkte werden in einem Mindmap visualisiert. So entsteht ein lebendiges Bild der Besuchermeinungen.

Das Museum ist einfach aufgebaut, sodass man sich kaum verlaufen kann. Je nach Detailtiefe empfehle ich 60 bis 120 Minuten einzuplanen. Während meines Besuchs bekam ich zudem mit, dass geführte Touren durch die Ausstellungen angeboten wurden. Diese wurden von sehr passionierten Guides geleitet und beinhalteten sogar musikalische Unterhaltung. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob dies ein dauerhaftes Angebot ist oder eine Besonderheit im Zusammenhang mit der Eröffnung der neuen Ausstellung "Human Natures" war.

Insgesamt hat mir der Besuch im Manchester Museum sehr gut gefallen, da es einen frischen, modernen Wind in die Museumswelt bringt. Es ist nicht starr und geht mit der Zeit. Auch der Fokus auf Nachhaltigkeit ist bemerkenswert – nicht nur inhaltlich in der Ausstellung "Human Natures", sondern auch praktisch durch die vierfache Abfalltrennung (Abfall, PET, etc.) sowie die Rücknahme von alten Museumsplänen und Prospekten. Ein solches System sollte auch an anderen Orten umgesetzt werden. Chapeau an das Manchester Museum für dieses tolle Gesamtpaket!

Recycling von Flyern & Museumsprospekten

20 Stories

Zum Abschluss des Tages wollte ich Manchester noch von oben sehen. Da ich kein Hochhaus mit einem öffentlichen Aussichtspunkt (ähnlich wie in London) finden konnte, entschied ich mich für das Restaurant 20 Stories. Laut eigener Aussage ist es das höchste Restaurant der Stadt. Dort ass ich zu Abend, während ich die Aussicht genoss.

Das 20 Stories macht einen luxuriösen und hochwertigen Eindruck, dennoch waren die Preise absolut in Ordnung. Die Portion der Fries war zwar recht klein, was ich allerdings darauf zurückführe, dass sie lediglich als Beilage serviert werden. Geschmacklich – gewürzt mit Knoblauch und Salz – waren sie jedoch gut.

Tag 5 - Rückreise

Tower of Light

Mein letzter Tag begann mit einem Besuch beim Tower of Light, der sich direkt neben dem Bahnhof Manchester Central befindet. Der Tower dient der Wärme- und Energiegewinnung in Manchester, mit dem Ziel, den CO2-Ausstoss der Stadt zu senken.

Manchester Central Library

Danach führte mich mein Weg zur Manchester Central Library am St. Peter's Square. Sie umfasst eine grosse Auswahl an Büchern, ein Café und etliche Lernplätze zum konzentrierten Arbeiten.

John Rylands Library

Nur etwa 10 Minuten entfernt, an der bekannten Deansgate-Strasse, befindet sich die John Rylands Library. Die Bibliothek wurde zur Erinnerung an John Rylands von seiner Frau gegründet. John Rylands war ein erfolgreicher Geschäftsmann, der durch den Baumwollhandel in Manchester zum Multi-Millionär wurde. Das Gebäude der Bibliothek erinnert an eine Kirche.

Rückflug

Nach meiner Bibliotheks-Tour machte ich mich auf den Weg zum Flughafen und flog zurück nach Zürich. Die Internetabdeckung am Flughafen Manchester - sowohl das WLAN als auch der Mobilfunk - hat mich nicht überzeugt; die Verbindung war langsam und unzuverlässig. Der Flug selbst verlief reibungslos und das Flugzeug war gefühlt halb leer.

Meine Tipps

Welches Museum sollte ich besuchen (Museum of Science and Industry, Manchester Art Gallery oder Manchester Museum)?

Ich habe alle drei besucht und jedes war auf seine eigene Art gut. Am besten gefallen hat mir das Manchester Museum aufgrund seines vielfältigen Angebots und des modernen Auftretens. Für technisch Interessierte ist hingegen das Museum of Science and Industry ein absolutes Muss.

Sollte ich ein Auto mieten?

Nein, das ist nicht nötig. Für deinen Besuch in Manchester brauchst du kein Auto. Der ÖV (Bus + Tram) ist zuverlässig und fährt regelmässig.

Wie funktioniert der ÖV?

In der Stadt gibt es Busse und Trams (Metrolink), die leicht an ihrer gelben Farbe und dem zugehörigen Bienen-Logo zu erkennen sind. Über Zonen oder spezielle Tarife musst du dir keine Gedanken machen, da das Abrechnungsmodell sehr einfach ist: Beim Tram checkst du deine Debit-/Kreditkarte an der Haltestelle einfach vor und nach der Fahrt ein und wieder aus. Beim Bus musst du sogar nur beim Einsteigen deine Karte einchecken. Ein Auschecken ist hier nicht nötig. Das System rechnet dann automatisch aus, wie viel die Fahrt kostet und bucht den Betrag von deiner Karte ab.

Die passenden ÖV-Verbindungen lassen sich am einfachsten mit Google Maps und ähnlichen Diensten finden. Eine separate App ist nicht nötig (gibt es aber).

Brauche ich Bargeld?

Nein, erfahrungsgemäss lässt sich überall kontaktlos bezahlen.

Wie sollte ich meinen Tag in Manchester strukturieren?

Da die meisten Sehenswürdigkeiten und Touristenattraktionen (Museen, Bibliotheken, etc.) von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet haben, empfehle ich dir, den Fokus tagsüber auf diese zu legen. Die Zeit davor und danach kannst du ideal nutzen, um die Stadt, die Parks oder die Läden zu erkunden, die meist noch länger geöffnet haben oder nicht von Öffnungszeiten abhängig sind.

Wann und wie lange sollte ich Manchester besuchen?

Wenn du die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt besuchen möchtest, empfehle ich dir eine Aufenthaltsdauer von 2.5 bis 3 Tagen. Wenn du tiefer in die Details eintauchen möchtest, kannst du problemlos noch 1-2 Tage anhängen. Ein Besuch in den Frühlingsmonaten oder im Herbst ist sinnvoll, wenn du ein hohes Touristenaufkommen vermeiden möchtest.

Wenn du - wie ich - an Freizeitparks interessiert bist, ist ein Besuch in den Frühlingsmonaten besonders zu empfehlen, da dort die Wartezeiten erfahrungsgemäss kürzer sind und sich die Parks so in vollen Zügen geniessen lassen.

Fazit

Die Reise nach Manchester war interessant. Vor allem durch die Museumsbesuche konnte ich viel über die Geschichte der Stadt lernen, die massgeblich von der Baumwolle geprägt wurde. In fast jedem Museum wurde der Begriff Cottonopolis aufgegriffen, wodurch mir dieser Zusammenhang besonders im Gedächtnis geblieben ist.

Als angenehm empfand ich, dass es bei den Museen und Sehenswürdigkeiten keine Sicherheitskontrollen gab - man konnte einfach hineingehen. In Städten wie London oder Paris wäre das schlicht unvorstellbar. Lediglich im Old Trafford und in den Freizeitparks gab es Kontrollen, die jedoch schnell und unkompliziert verliefen und somit nicht störten.

Ein kleiner Wermutstropfen sind die Öffnungszeiten: Viele Attraktionen schliessen bereits um 17:00 Uhr und öffnen erst wieder um 10:00 Uhr. Wer in wenigen Tagen möglichst viel erleben möchte, kommt daher schnell in Zeitdruck. Deshalb empfehle ich, etwa 2,5 bis 3 Tage rein für das Sightseeing einzuplanen. Ich selbst war insgesamt 4,5 Tage vor Ort und konnte trotz zwei Tagen in den Freizeitparks fast alle meine geplanten Punkte ansteuern. Besonders der letzte Halbtag war wichtig, um noch die beiden Bibliotheken zu besuchen.

Überrascht hat mich das Preisniveau, insbesondere beim Essen, das oft sehr preiswert war. Wettertechnisch war es während meiner Reise eher kühl (ca. 10°C) und oft windig, wobei ich glücklicherweise von Regen verschont blieb. Die Entscheidung, eine Mütze zu tragen, war sinnvoll – ansonsten wären mir wohl die Ohren abgefroren.

Mein Hotel an der Portland Street war durch die Lage direkt gegenüber von Piccadilly Gardens sehr gut am ÖV angeschlossen. Die Unterkunft selbst würde ich mit 3 von 5 Sternen bewerten: Das Zimmer war ausreichend gross und das Personal freundlich, allerdings hätte der Zustand des Zimmers besser sein können. Besonders störend war ein konstantes Rauschen im Bad, das an eine laufende Dusche oder Regen erinnerte. Das Frühstück war überteuert, dafür dass es nur eine kleine Auswahl bot. Im Nachhinein hätte ich es nicht gebucht und stattdessen eines der vielen Cafés in der Stadt ausprobiert, um so auch die lokale Vielfalt besser kennenzulernen. Für den bezahlten Preis war das Hotel jedoch in Ordnung.

Eine kleine sprachliche Entdeckung machte ich bei den Fahrten mit Bus und Bahn zu den Freizeitparks: Ich lernte das Wort "Coach" kennen, das im Englischen sowohl für einen Reisecar als auch für einen Wagen eines Zuges steht.

Insgesamt war es eine interessante und actionreiche Reise mit genau der richtigen Länge. Es war nicht zu kurz, sodass ich genügend Zeit für Sightseeing hatte, aber auch nicht so lang, dass es langweilig wurde.

Ich hoffe, ich konnte dich für deine eigene Reise inspirieren - egal ob es dich nach Manchester oder an einen ganz anderen Ort zieht. Geh raus und entdecke die Welt!

Warst du bereits in Manchester oder möchtest du einmal dorthin? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen. Cheers!

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